„Palliativmedizinische Lehre“ Bericht zur Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Heidrun Golla

Am 12. Dezember 2025 hielt Prof. Dr. Heidrun Golla, die neue Universitätsprofessorin für Palliativmedizin und Direktorin der Klinik für Palliativmedizin an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ihre öffentliche Antrittsvorlesung zum Thema „Palliativmedizinische Lehre“ in der Aula am Waldweg in Göttingen. 

Zu Beginn begrüßte Prof. Dr. Michael Peter Schön, ständiger Vertreter des Dekans der Medizinischen Fakultät, die zahlreichen Teilnehmenden. Im Anschluss folgten Grußworte von Prof. Dr. Raymond Voltz (Universitätsklinikum Köln) und Prof. Dr. Friedemann Nauck, dem Vorgänger von Prof. Golla an der UMG, die die Bedeutung der Palliativmedizin als integralen Bestandteil der medizinischen Ausbildung hervorhoben. 

In ihren Ausführungen beleuchtete Prof. Golla dann zentrale Fragestellungen der palliativmedizinischen Lehre: Sie stellte anschaulich dar, dass die entscheidenden Lehrmeister*innen die Patient*innen sowie ihre An- und Zugehörigen selbst sind. Sie sind es, die uns im Umgang mit existenziellen Grenzsituationen eindrücklich schulen. Daraus ergeben sich Schlussfolgerungen für unser Handeln und Sein im beruflichen, privaten und gesellschaftlichen Kontext, die uns helfen, unser Leben in einem alternativen Fokus zu sehen.  

Die sehr berührende und interaktive Vorlesung verstand sich als Brücke zwischen theoretischer Lehre und praxisorientierter Ausbildung – ein Ansatz, der die Studierenden und andere Lernende für die Herausforderungen der Palliativversorgung sensibilisieren soll. Ihrer Mission entsprechend, betonte Prof. Golla die Notwendigkeit, palliativmedizinische Kompetenzen in Lehre, Forschung und Versorgung gleichermaßen zu stärken. 

Umrahmt wurde die Veranstaltung von musikalischen Beiträgen von unserer Musiktherapeutin Ulle Pfefferle, sowie von Melanie Golla und Dietmar Schultz sowie von einem abschließenden Überraschungsbeitrag der leitenden Oberärztin, Frau Dr. Benze, die humorvoll eine Brücke zwischen Köln und Göttingen schuf. Im Anschluss hatten die Besucher*innen bei einem Empfang, Getränken und Speisen Gelegenheit, die Antrittsvorlesung Revue passieren zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Folgen Sie uns